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man gegen man

Das Finale ist eröffnet: Der amtierende Champion gegen den Dritten des Vorjahres, MAN gegen MAN, Antonio gegen Jochen: Am Ende kann es nur einen Europameister geben, entweder gelingt Antonio Albacete die Titelverteidigung oder sein Markenkollege Jochen Hahn holt sich seinen ersten großen Titel - das ist die Ausgangslage vor den letzten beiden Rennwochenenden des Jahres. Adam Lacko als Drittplatzierter liegt nach Jarama mehr als 60 Punkte zurück, hat also keine Chance mehr zum Aufrücken. Hahn war zwischenzeitlich schon in einer sehr komfortablen Ausgangsposition, schwächelte allerdings in Zolder, was Albacete die Möglichkeit gab, viel Boden gut zu machen.

 

In Jarama war der Madrilene am ersten Tag erneut einen Tick besser als der Deutsche - doch zum entscheidenen Gegenschlag reichte es nicht. Jochen Hahns Vorsprung schmolz zwar am zweiten Tag in der spanischen Herbstsonne auf zwischenzeitlich 14 Zähler, im letzten Lauf konnt er sich allerdings vor Albacete platzieren. Damit gehen die beiden MAN-Fahrer mit einer Differenz von 17 Punkten in das Finale in Le Mans.

Die Sensation war am Sonntag allerdings der Sieger des abschließenden Rennens: Der Ungar Norbert Kiss ließ sich bei seinem zweiten (!!!) Truckrace-Einsatz auch von einem Rennabbruch unmittelbar nach dem Start nicht irritieren, fuhr wie von Furien gehetzt um den hügeligen Kurs und feierte einen makellosen Start-Ziel-Sieg - das Oxxo-Team war verständlicherweise aus dem Häuschen.

>>> Jarama

 

Bye Bye Egon: Jetzt ist offiziell, was im Paddock schon seit längerem als Gerücht die Runde machte: Egon Allgäuer wird sich mit dem Ende der Saison 2011 aus dem Trucksport zurück ziehen. Das gab der Teambesitzer aus Vorarlberg zwischen den Rennen in Zolder und Jarama bekannt. Allgäuer war seit zwölf Jahren im Trucksport aktiv und feierte seinen größten Erfolg 2002 mit dem Gewinn der Europameisterschaft in der Race Class. Für Furore sorgte der Truckracer, der seine aktive Karriere zum Ende der Saison 2009 beendete, vor allem mit seinen zahlreichen cleveren Marketingaktivitäten, die dem Team und seinen Sponsoren eine hohe Medienpräsenz sicherten. Allgäuer war zudem der einzige Fahrer, der sich in den zwei bedeutendsten Trucksportserien - dem europäischen FIA-Championat und der Formula Truck in Brasilien - versuchte.

Der Endspurt hat begonnen: Mit dem Rennen im belgischen Zolder hat die heiße Phase des Kampfs um die Europameisterschaft 2011 begonnen. Und die wird noch einmal richtig spannend - Spitzenreiter Hahn hatte am ersten Tag viel Pech, sein Verfolger Albacete war dagegen bester Akteur auf der Piste. Auch die Renault-Piloten setzten sich erfolgreich in Szene.

Am zweiten Tag kam es noch dicker für den EM-Spitzenreiter: Er musste zwei Nullrunden verkraften, während Verfolger Albacete geradezu vor Kraft strotzte. Und Gerd Körber bewies, dass er den Titel "Mr. Truckrace" nicht zu unrecht trägt: Der Teilzeit-Piloten schaffte auf seinem Iveco (!!!) eine kleine Sensation.

>>> Zolder

LACKO macht die tschechen glücklich

Adam Lacko macht seine Landsleute glücklich: Im ersten Qualifikationstraining auf dem Autodrom Most setzte sich der frisch verheiratete Tscheche gegen seine Konkurrenten durch und holte sich diePole Position. Auf Platz zwei folgt mit Jochen Hahn der derzeitige Spitzenreiter der EM-Tabelle. Überraschend stark: Alexander Lvov setzt sich im Allgäuer-MAN auf Platz vier, die bislang beste Platzierung des Russen im Kampf um die Superpole.

>>> Most

Ungewohnte Resultate

Zum zweiten Mal in Russland: Nach der Premiere im vergangenen Jahr gastiert der Truck Race-Tross am letzten Juli-Wochenende zum zweiten Mal in Russland, wo alles ein wenig anders ist als im Rest Europas. Auch die Ergebnislisten lesen sich etwas anders, als zuletzt gewohnt...

>>> Smolensk

Saisonhöhepunkt der Geländespezialisten

Es war wie gewohnt ein Highlight des Jahres: Im französischen Montalieu trafen sich die Teilnehmer der Truck Trial-Europameisterschaft zu ihrem zweiten Lauf in diesem Jahr. Ein phantastische Zuschauerkulisse und das tolle Wetter sorgten dafür, dass ein Ereignis, das vor dem eigentlichen Lauf stattfand, zur fast schon wichtigsten Nachricht avancierte.

>>> Montalieu

HAHN Festspiele in der Truck Race EM

Jetzt ist die Serie gerissen - und wie könnte es anders sein am Nürburgring: Das Wetter hatte eine nicht geringe Schuld daran, dass Jochen Hahn den zweiten Tag seines diesjährigen Heimrennens in weitaus schlechterer Erinnerung behalten wird wie den Samstag.

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Am ersten Tag trumpfen die deutschen Truck Racer groß auf bei ihrem Heimrennen auf dem Nürburgring: Hahn, Oestreich und Albacete sorgen wieder für einen Dreifacherfolg. Jochen Hahn baut seinen Vorsprung aus, Uwe Nittel darf als einziger Fahrer zwei Mal auf's Podium.

>>> mehr vom Deutschen Truck Grand Prix

Die Hahn-Festspiele gehen weiter: auch in der vierten Runde der laufenden Saison ist der Man in Black der dominierende Fahrer. In Nogaro gewinnt der Deutsche die Rennen eins und drei. ausgerechnet in Frankreich muss das Renault-Team kräftig Federn lassen - zweimal findet die Siegehrung ohne MKR-Fahrer statt.

>>> Nogaro

Jochen Hahn reitet weiter auf der Welle des Erfolges: Der Deutsche, der als Führender der EM-Wertung nach Spanien gekommen war, setzte sich auch im ersten Championshiprace in Albacete durch. Das zweite gewann sensationell der Russe Alexander Lvov im Allgäuer MAN - für das österreichische Team ein Riesenerfolg. Und auch am zweiten Tag gab es einen klaren Sieger - wieder setzte sich der deutsche MAN-Pilot in souveräner Manier gegen die Konkurrenz durch.

>>> Albacete

Mit einem sensationellen Auftritt sicherte sich der Deutsche Jochen Hahn im MAN alle Siege in den vier Championshiprennen von Misano. In der zweiten Runde der Truck Race EM 2011 ging es beinhart zur Sache, etliche Trucks blieben bei der Schlacht unweit der Urlauberparadiese am Adriastrand buchstäblich auf der Strecke liegen.

>>> Misano

Truck Trial: eiskalt gemixt

Eiskalt gemixt wird ab sofort in der Truck Trial Europameisterschaft. Die Geländespezialisten starteten in einem Steinbruch in der Nähe von Kitzbühel in die neue Saison - mit einem kräftig überarbeiteten Regelwerk. Eindrücke vom ersten EM-Lauf des Jahres 2011.

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NITTEL ÜBERALL

Multitalent Nittel: Der Profi-Motorsportler wechselt die Serien wie andere Leute ihre Unterwäsche. Drei Wochenenden im Mai, drei verschiedene Boliden. Bevor Uwe Nittel wieder in den Renntruck des Bernau-Teams stieg, bewegte er einen Mercedes-Flügeltürer.

Nach seinem Klassensieg am 8. Mai auf dem Nürburgring im Porsche Sports Cup konnte Rallyespezialist Uwe Nittel (Adelmannsfelden) am darauf folgenden Wochenende auf dem Sachsenring erneut beweisen, welches Fähigkeiten in ihm stecken. "Neben der Truck-Europameisterschaft hatte sich kurzfristig ergeben, in der ADAC GT Masters einen Mercedes SLS GT3 des Black Falcon Teams zusammen mit Oliver Mayer zu fahren. Natürlich habe ich mich nicht lange bitten lassen, den spektakulären Flügeltürer zu bewegen," so Nittel. Im Regen fuhr erl von Startplatz 26 bis auf Rang 3 nach vorne und dies gegen Spezialisten wie Ex-Formel 1 Fahrer Heinz-Harald Frentzen. Leider konnte das Duo Nittel und Mayer diese Position wegen einer Durchfahrtstrafe dann doch nicht bis ins Ziel retten.

"Es ist eine große Herausforderung, sich auf die speziellen Fahreigenschaften des jeweiligen Rennfahrzeugs einzustellen. Aber der große Reiz an diesem Mehrfach-Engagement liegt eben darin, dass man ein Rallyeauto oder einen Renntruck anders bewegen muss als ein GT3-Fahrzeug," sagt Nittel , der wenige Tage darauf wieder im MAN Race Truck unterwegs sein wird.  (Foto: R. Hasenmueller)

ERHÖRTE GEBETE

Markus Oestreich und der aktuelle Europameister Antonio Albacete waren die Sieger am ersten Renntag der Saison 2011. Die stillen Gebete aus dem MAN-Lager zeigten offenbar Wirkung: Die Renaults aus dem MKR-Stall waren zumindest bei den beiden Auftaktrennen so stark wie vermutet - aber nicht so stark wie befürchtet. 

Den wertvolleren Sieg am zweiten Tag sicherte sich ebenfalls der Fahrer des MKR-Teams: "Oese" war auch am Ostersonntag eine Klasse für sich. Im zweiten Rennen hielt sich Jochen Hahn für den durchwachsenen Vortag schadlos und war der beste Akteur in einem furiosen deutschen Trio. Nach dem Schwaben kamen Uwe Nittel und - Markus Oestreich über die Ziellinie.

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TAXIFAHRER

The Show is on: Ziemlich geschäftig ging es zu auf der Rennstrecke im englischen Donington - zumindest für einen Renntag vor dem eigentlichen Rennen. Zunächst mussten sich die Truck Racer als Taxifahrer für Journalisten und VIPs betätigen, am späten Nachmittag stand dann noch das erste freie Training auf dem Zeitplan. Schnellster war dabei Markus Oestreich, knapp vor Jochen Hahn. Die Karten dürften allerdings erst am Samstag im Zeittraining aufgedeckt werden.

>>> DONINGTON

BACK IN ENGLAND

Saisonstart der Truck Racer: Nach längerer Pause gastieren die schnellen Lastwagen wieder in Großbritannien. Dort gibt es zwar die traditionsreiche (und momentan ziemlich turbulente) Britische Meisterschaft, doch die FIA European Truck Racing Championship machte jahrelang einen Bogen um die Insel. Impressionen von den ersten offiziellen Trainingsfahrten der neuen Saison.

>>> DONINGTON

REIFEN

Ende der Diskussion: Die Reifen werden mit Beginn der neuen Saison verlost - Schummeln soll so ausgeschlossen werden. Letztes Jahr waren die Gummis nur ein Thema hinter vorgehaltener Hand, jetzt sind alle erleichtert über die gefundene Lösung.

Im vergangenen Jahr war es ein offenes Geheimnis, dass es in Sachen Reifen nicht immer mit rechten Dingen zuging. Doch so richtig wagte sich niemand aus der Deckung, über das Thema wurde vorwiegend "informell" gesprochen. Wie groß der angestaute Ärger wirklich war, zeigte sich kurz nach Saisonende. Ungewöhnlich schnell einigten sich die Teams und die FIA-Gremien auf eine faire Lösung: Die Reifen werden mit Saisonbeginn 2011 verlost, ein umfangreiches Regelwerk soll dafür sorgen, dass zumindest in den Top Ten die Chancengleichheit gewahrt bleibt. Wer unter den ersten zehn des EM-Klassements rangiert, muss sich fortan an einer Reifenlotterie beteiligen, zudem werden in die Pneus Chips eingelagert, um Manipulationsversuchen einen Riegel vorzuschieben.

Teamchef Egon Allgäuer spricht vor dem Saisonstart aus, was viele denken: "Für mich ist das einer der zentralen Punkte, dass in Sachen Reifen wirklich für Chancengleichheit gesorgt wird."

KILLERINSEKT

Dass neben der Rennpiste in Nogaro ab und an Kleinflugzeuge starten, landen und dazwischen einige Luftrunden drehen, wissen die Truck Racer inzwischen. Doch bei den MAN-Testfahrten im März schreckte ein Killerinsekt die Teams auf. Ein moderner Kampfhubschrauber der französischen Armee vollführte geradezu unglaubliche Flugmanöver. Den "Angriff" der Reporter mit schwerem Telegerät quittierte die Hubschrauberbesatzung recht freundlich – beim extremen Tiefflug über die Start- und Zielgerade ließ sie ihren Helikopter "winken".

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